Home Namibia Offroad Expedition

Namibia 4x4 Camping Abenteuer

Das ultimative Offroad-Abenteuer abseits der Massen

18 Tage

Windhoek – Epupa Wasserfälle – Kaokoland – Hoanib – Damaraland – Brandberg – Spitzkoppe – Windhoek

Kleingruppe oder Privatreise mit Guide

Beste Zeit: Februar – Dezember

4.9
bei Google

Offroad-Abenteuer durch Namibias letzte Wildnis
Kaokoland & Damaraland

Es gibt Straßen, die jeder kennt. Und es gibt Routen, die nur wenige jemals befahren werden.

Diese außergewöhnliche 4×4-Expedition führt Sie tief in den kaum erschlossenen Nordwesten Namibias – dorthin, wo schroffe Gebirge, einsame Trockenflüsse und endlose Wüstenlandschaften eine der letzten großen Wildnisse Afrikas bilden. Gemeinsam mit einem erfahrenen Expeditionsleiter lernen Sie Schritt für Schritt den sicheren Umgang mit einem Geländewagen und entdecken Regionen, die für klassische Selbstfahrer unerreichbar bleiben.

Die berühmten Epupa-Wasserfälle, das abgelegene Hartmanntal, der legendäre Van Zyl’s Pass, die Dünen des Kaokolandes und die wildreichen Trockenflüsse Hoarusib, Hoanib und Huab bilden den Rahmen einer Reise, die weit mehr ist als eine Offroad-Tour. Es ist eine Expedition für Naturfreunde, Fotografen und Abenteurer, die Namibia in seiner ursprünglichsten Form erleben möchte.

 

Warum diese Namibia Expedition?

Nicht Geschwindigkeit oder extreme Geländefahrten stehen im Mittelpunkt dieser Reise, sondern das intensive Naturerlebnis.

Unter Anleitung eines erfahrenen Expeditionsleiters erwerben Sie praktische Offroad-Kenntnisse und gewinnen mit jedem Kilometer mehr Sicherheit auf losem Untergrund, in Flussbetten und auf steinigen Bergpässen. Selbst Teilnehmer ohne Geländeerfahrung meistern bereits nach wenigen Tagen anspruchsvolle Passagen mit beeindruckender Leichtigkeit.

Während klassische Namibia-Rundreisen die bekannten Sehenswürdigkeiten verbinden, führt diese Expedition in Regionen, in denen oft tagelang kein anderes Fahrzeug unterwegs ist. Wüstenelefanten, Giraffen, Oryx, Springböcke und mit etwas Glück sogar Spitzmaulnashörner gehören hier ebenso zu den Begegnungen wie spektakuläre Sonnenuntergänge und Nächte unter einem außergewöhnlich klaren Sternenhimmel.

Die schönsten Momente dieser Reise entstehen nicht nach Fahrplan, sondern draußen in der Wildnis – wenn plötzlich Elefanten ein Trockenflussbett durchqueren, ein Lagerfeuer unter Millionen Sternen knistert oder sich hinter der nächsten Düne eine Landschaft öffnet, die nur wenige Menschen jemals gesehen haben.

 

Die Höhepunkte der Reise

  • Geführte 18-tägige Selbstfahrer-Expedition
  • Professionelles Offroad-Fahrtraining
  • Individuelle Funkunterstützung während schwieriger Passagen
  • Van Zyl’s Pass – einer der berühmtesten Offroad-Pässe Afrikas
  • Hartmanntal und Marienfluss
  • Kaokoland und nördliche Namib
  • Epupa-Wasserfälle am Kunene
  • Dünenfahrten im abgelegenen Kaokoland
  • Hoarusib-, Hoanib-, Huab- und Ugab-Trockenflüsse
  • Gute Chancen auf Wüstenelefanten
  • Brandberg und Spitzkoppe
  • Wildcamping an spektakulären Plätzen
  • Kleinstgruppe oder Privatreise mit persönlicher Betreuung

 

Diese Expedition richtet sich ausdrücklich nicht an Rallyefahrer oder Extrem-Offroader. Sie wurde für naturbegeisterte Reisende und Familien entwickelt, die Namibia intensiv erleben und gleichzeitig den sicheren Umgang mit einem Geländewagen erlernen möchten. Dank der umfassenden Einweisung und der permanenten Unterstützung während der gesamten Reise ist keine Offroad-Erfahrung erforderlich. Entscheidend sind Abenteuerlust, Teamgeist und die Freude daran, außergewöhnliche Landschaften aktiv zu entdecken.

Wir freuen uns über Ihre individuelle Reiseanfrage!

 
 

Beste Reisezeit

ganzjährig

Schwierigkeit

Mittel

Fahrzeiten

max. 3–6h/Tag

Geeignet für

Paare, Familien

Ihre elegante Reiseplanung

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Reiseverlauf

TAG 1Willkommen in Namibia – Aufbruch ins Abenteuer

Willkommen in Namibia!

Nach Ankunft am Flughafen in Windhoek beginnt Ihre Expedition in Richtung Norden. Nach der Übernahme Ihres bestens ausgerüsteten Toyota Land Cruisers lernen Sie Ihren Expeditionsleiter kennen. Während einer ausführlichen Fahrzeugeinweisung erhalten Sie wertvolle Tipps für die kommenden Tage – vom richtigen Einsatz des Allradantriebs bis zum sicheren Fahren auf Schotterpisten.

Über gut ausgebaute Straßen führt die Route durch die weiten Savannen Zentralnamibias bis nach Outjo, dem Tor zum Kaokoland. Hier bleibt ausreichend Zeit, das Dachzelt erstmals gemeinsam aufzubauen und sich mit der Ausrüstung vertraut zu machen. Beim gemeinsamen Abendessen entsteht schnell die Vorfreude auf die Wildnis, die bereits am nächsten Morgen beginnt.

Fahrtstrecke: ca. 330 km
Fahrzeit: ca. 4 Stunden

TAG 2Entlang des Kunene bis an die Grenze Angolas

Heute verlassen Sie das zentrale Hochland Namibias und folgen der Straße immer weiter nach Norden. Das Landschaftsbild verändert sich spürbar – trockene Dornbuschsavannen weichen den grünen Uferlandschaften des Kunene, der die natürliche Grenze zwischen Namibia und Angola bildet.

Am Nachmittag erreichen Sie Ihren spektakulär gelegenen Campingplatz hoch über dem Fluss. Während die Sonne langsam hinter den Palmen verschwindet, knistert erstmals das Lagerfeuer. Gemeinsam bereitet die Gruppe das Abendessen unter freiem Himmel zu – ein Moment, der den Beginn einer außergewöhnlichen Expedition markiert.

Fahrtstrecke: ca. 480 km
Fahrzeit: ca. 6 Stunden

TAG 3Zu den Epupa-Wasserfällen

Mit dem Verlassen der Asphaltstraße beginnt das eigentliche Abenteuer. Erstmals rollen die Fahrzeuge über die legendären Schotterpisten des Kaokolandes. Die Route folgt dem Kunene durch eine spektakuläre Berglandschaft, vorbei an abgelegenen Siedlungen und trockenen Flussläufen.

Nach und nach lernen Sie den sicheren Umgang mit Allradantrieb und Reifendruck kennen. Unter Anleitung Ihres Guides meistern Sie erste Sandpassagen und gewinnen schnell Vertrauen in Fahrzeug und Gelände.

Am Nachmittag erreichen Sie die eindrucksvollen Epupa-Wasserfälle. Zwischen schattenspendenden Makalani-Palmen schlagen Sie Ihr Camp direkt am Flussufer auf. Wer möchte, genießt den Abend auf der Terrasse des Restaurants mit Blick auf die rauschenden Wasserfälle.

Fahrtstrecke: ca. 140 km
Fahrzeit: ca. 4 Stunden

TAG 4Begegnungen mit den Himba

Der heutige Tag gehört ganz den Epupa-Wasserfällen und ihrer einzigartigen Umgebung. Unternehmen Sie einen Spaziergang entlang der zahlreichen Kaskaden oder genießen Sie einfach die besondere Atmosphäre dieser grünen Oase am Kunene.

Besonders eindrucksvoll ist der optionale Besuch eines traditionellen Dorfes der Ovahimba. Gemeinsam mit einem lokalen Guide erhalten Sie authentische Einblicke in die Lebensweise eines der letzten halbnomadischen Völker des südlichen Afrikas. Respektvolle Begegnungen und persönliche Gespräche vermitteln einen faszinierenden Eindruck von einer Kultur, die ihre Traditionen bis heute bewahrt hat.

Zum Sonnenuntergang lohnt sich ein kurzer Spaziergang zu einem Aussichtspunkt oberhalb der Wasserfälle – einer der schönsten Fotomomente der gesamten Reise.

Fahrtstrecke: ca. 50 km
Fahrzeit: ca. 1 Stunde

TAG 5Tief hinein ins Kaokoland

Heute beginnt die eigentliche Expedition in eine der entlegensten Regionen Namibias. Über abwechslungsreiche Sandpisten führt die Reise zunächst nach Opuwo, dem kulturellen Zentrum des Kaokolandes. Hier treffen traditionelle Ovahimba auf das moderne Namibia – ein spannender Kontrast, den man nirgendwo sonst im Land so intensiv erlebt.

Nach dem Auffüllen der Vorräte verlassen Sie endgültig die Zivilisation. Für mehr als eintausend Kilometer wird es keine verlässliche Tankstelle mehr geben. Die Landschaft wird einsamer, die Pisten schmaler und die Wildnis allgegenwärtig.

Am Abend entsteht Ihr erstes echtes Wildniscamp mitten im Trockenflussbett – ohne Zäune, ohne Infrastruktur und unter einem überwältigenden Sternenhimmel.

Fahrtstrecke: ca. 270 km
Fahrzeit: ca. 6 Stunden

TAG 6Über den legendären Van Zyl’s Pass

Heute erwartet Sie einer der berühmtesten Offroad-Pässe Afrikas. Schon die Anfahrt verlangt höchste Konzentration, während schmale Bergpfade, steinige Stufen und anspruchsvolle Felsformationen Schritt für Schritt gemeistert werden.

Unter ständiger Anleitung Ihres Expeditionsleiters lernen Sie, schwierige Passagen sicher zu bewältigen. Funkkontakt, präzise Einweisungen und gemeinsames Teamwork sorgen dafür, dass jede Herausforderung mit Ruhe und Übersicht gemeistert werden kann.

Oben angekommen eröffnet sich einer der spektakulärsten Ausblicke Namibias. Weit unter Ihnen breitet sich die nahezu menschenleere Marienfluss-Ebene aus – ein Panorama, das die Mühen des Tages mehr als belohnt.

Das Nachtlager entsteht direkt auf der Passhöhe – vermutlich einer der außergewöhnlichsten Campingplätze Ihrer gesamten Reise.

Fahrtstrecke: ca. 80 km
Fahrzeit: ca. 6–7 Stunden

TAG 7Durch den Van Zyl’s Pass ins Hartmanntal

Nach dem Frühstück verlassen Sie Ihren spektakulären Übernachtungsplatz und setzen die Fahrt durch den legendären Van Zyl’s Pass fort. Mit jedem Höhenmeter wächst das Vertrauen in Fahrzeug und eigene Fahrtechnik. Die anspruchsvollen Passagen liegen bald hinter Ihnen – ein Moment, auf den viele Teilnehmer besonders stolz zurückblicken.

Vor Ihnen öffnet sich die nahezu menschenleere Marienfluss-Ebene. Die Landschaft wirkt grenzenlos, nur vereinzelt ziehen Oryx, Zebras oder Springböcke durch die weiten Grasflächen. Nach einer Wasserstelle führt die Route über einen weiteren Bergkamm in das abgelegene Hartmanntal – eine der ursprünglichsten Regionen Namibias.

Am späten Nachmittag schlagen Sie Ihr Camp hoch über dem Tal auf. Während die letzten Sonnenstrahlen die umliegenden Berge in warmes Licht tauchen, genießen Sie einen Sonnenuntergang, den kaum ein anderer Besucher Namibias erlebt.

Fahrtstrecke: ca. 120 km
Fahrzeit: ca. 5–6 Stunden

TAG 8Dünen, Wüste und grenzenlose Weite

Der heutige Tag führt durch das spektakuläre Hartmanntal bis an den nördlichsten Punkt Ihrer Reise. Gewaltige Dünenfelder, schroffe Berge und nahezu unberührte Wüstenlandschaften prägen das Bild. Von einem Aussichtspunkt reicht der Blick bei klarer Sicht bis weit nach Angola.

Mit etwas Glück zeigen sich Oryxantilopen, Bergzebras oder Springböcke, die sich perfekt an diese lebensfeindliche Umgebung angepasst haben.

Unter fachkundiger Anleitung erleben Sie heute außerdem die Faszination des Fahrens im Dünensand. Schritt für Schritt lernen Sie, wie sich ein Geländewagen sicher über weichen Sand bewegt – ein ebenso spannendes wie beeindruckendes Erlebnis.

Am Abend entsteht Ihr Wildniscamp an einem abgelegenen Platz mitten in der Namib. Ohne künstliches Licht entfaltet sich über Ihnen einer der eindrucksvollsten Sternenhimmel Afrikas.

Fahrtstrecke: ca. 130 km
Fahrzeit: ca. 5 Stunden

TAG 9Alte Spuren durch die Namib

Mit den ersten Sonnenstrahlen erwacht die Wüste zu neuem Leben. Nach einem gemütlichen Frühstück folgen Sie alten Fahrspuren durch die scheinbar endlose Namib.

Unterwegs besuchen Sie zwei markante Inselberge, an denen historische Relikte und Spuren früher Expeditionen von der bewegten Geschichte dieser abgelegenen Region erzählen. Anschließend führt die Route über spektakuläre Wanderdünen bis zur historischen Orientierungstonne “Green Drum”, die lange Zeit als wichtiger Navigationspunkt in dieser einsamen Landschaft diente.

Den Abend verbringen Sie erneut fernab jeder Zivilisation an einem kleinen Trockenfluss, dessen völlige Stille nur vom Knistern des Lagerfeuers unterbrochen wird.

Fahrtstrecke: ca. 80 km
Fahrzeit: ca. 4–5 Stunden

TAG 10Über den Jan Joubert Pass

Heute erwarten Sie weitere fahrerische Höhepunkte. Zunächst führt die Expedition über die historischen Wegmarken “Blue Drum” und “Red Drum”, bevor Sie den spektakulären Jan Joubert Pass erreichen.

In langsamer Fahrt arbeitet sich der Geländewagen über steinige Rampen und felsige Passagen bergauf. Mit den Erfahrungen der vergangenen Tage werden diese Herausforderungen nun deutlich entspannter gemeistert.

Auf der weiten Otjiha-Ebene eröffnen sich gute Möglichkeiten zur Tierbeobachtung. Strauße, Springböcke, Giraffen und Oryx ziehen häufig durch diese einsame Landschaft.

Ihr heutiges Wildniscamp entsteht am Ufer des Khumib-Trockenflusses – einem weiteren faszinierenden Lebensraum in der nordwestlichen Namib.

Fahrtstrecke: ca. 140 km
Fahrzeit: ca. 5–6 Stunden

TAG 11Puros – Zurück in die Zivilisation

Nach einer Woche völliger Abgeschiedenheit führt die Route über eine aussichtsreiche Hochebene in Richtung Puros. Immer wieder eröffnen sich weite Blicke über das Kaokoland, dessen schroffe Berge und trockene Flussläufe zu den eindrucksvollsten Landschaften Namibias zählen.

Schon bald erreichen Sie den Hoarusib-Trockenfluss, dessen Wasserstellen zahlreiche Wildtiere anziehen. Mit etwas Glück begegnen Ihnen Oryx, Giraffen oder sogar Wüstenelefanten.

Am Nachmittag erreichen Sie den Campingplatz von Puros. Nach mehreren Tagen in der Wildnis fühlen sich eine warme Dusche und etwas Komfort beinahe luxuriös an. Den Abend lassen Sie entspannt am Lagerfeuer ausklingen.

Fahrtstrecke: ca. 130 km
Fahrzeit: ca. 4–5 Stunden

TAG 12Durch den Hoarusib zum Hoanib

Heute folgen Sie zunächst dem faszinierenden Hoarusib-Trockenfluss. Das grün bewachsene Flussbett bildet einen überraschenden Kontrast zur umgebenden Wüste. Immer wieder queren Sie flache Wasserstellen und sandige Abschnitte, während Ihr Guide wertvolle Hinweise für das sichere Fahren gibt.

Nach einer landschaftlich besonders reizvollen Passage verlassen Sie die Schlucht und erreichen eine weite Hochebene. Von einem kleinen Aussichtspunkt schweift der Blick über den Hoanib-Trockenfluss – das heutige Ziel Ihrer Expedition.

Hier schlagen Sie Ihr Camp oberhalb des Flussbettes auf. Gerade in den Abendstunden steigen die Chancen, Wildtiere auf ihrer Suche nach Wasser zu beobachten.

Fahrtstrecke: ca. 100 km
Fahrzeit: ca. 5 Stunden

TAG 13Auf den Spuren der Wüstenelefanten

Der Hoanib zählt zu den bekanntesten Lebensräumen der legendären Wüstenelefanten. Früh am Morgen beginnt die Suche nach diesen außergewöhnlich an das Leben in der Wüste angepassten Tieren.

Neben Elefanten bieten sich ausgezeichnete Möglichkeiten, Giraffen, Oryxantilopen, Paviane, Strauße und zahlreiche Vogelarten aus nächster Nähe zu beobachten.

Am Nachmittag erreichen Sie Sesfontein, wo Gelegenheit besteht, Vorräte aufzufüllen und die Fahrzeuge erneut zu betanken. Nach vielen Tagen in völliger Wildnis wirkt der kleine Ort beinahe geschäftig.

Die Nacht verbringen Sie auf einem Campingplatz mit sanitären Einrichtungen – eine angenehme Abwechslung nach zahlreichen Wildcamps.

Fahrtstrecke: ca. 110 km
Fahrzeit: ca. 4–5 Stunden

TAG 14Auf ins Damaraland

Heute verlassen Sie das Kaokoland und erreichen das faszinierende Damaraland – eine Region, die für ihre spektakulären Granitlandschaften und ihre an das Wüstenklima angepassten Elefanten bekannt ist. Die Route folgt zunächst den Trockenflüssen Huab und Aba Huab, deren schattenspendende Ana-Bäume einen wichtigen Lebensraum für zahlreiche Wildtiere bilden.

Mit etwas Geduld und einer Portion Glück begegnen Sie den berühmten Wüstenelefanten, die auf ihren weiten Wanderungen den Flussläufen folgen. Von einem erhöhten Aussichtspunkt genießen Sie anschließend den Blick über die nahezu endlosen Ebenen des Damaralandes, bevor Sie einen abgelegenen Platz für Ihr heutiges Wildniscamp auswählen.

Wenn am Abend die Sonne hinter den Bergen versinkt und das Lagerfeuer knistert, zeigt sich Namibia noch einmal von seiner ursprünglichsten Seite.

Fahrtstrecke: ca. 230 km
Fahrzeit: ca. 5–6 Stunden

TAG 15Wildes Damaraland

Dem Aba Huab folgend führt die Route weiter nach Westen. Es ist die letzte Gelegenheit dieser Reise, den legendären Wüstenelefanten zu begegnen – die großen Bäume entlang des Flussbetts gehören zu ihren bevorzugten Wanderrouten.

Nach etwa vierzig Kilometern erreichen Sie das Desolation Valley. Das Flussbett wird feucht, dichtes Buschwerk säumt den Weg, und ein schmaler Pfad verlangt noch einmal die volle Aufmerksamkeit aller Fahrer. Dann verlassen Sie den Huab endgültig und tauchen in das zentrale Damaraland ein. Schon bald zeichnet sich am Horizont der Brandberg ab – mit 2.573 Metern die höchste Erhebung Namibias.

An der natürlichen Wasserstelle Gai As lohnt sich ein Halt. Im Sand rund um die Tränke lesen Sie gemeinsam mit Ihrem Expeditionsleiter die Spuren der vergangenen Nacht und erfahren, welche Tiere hier getrunken haben. Die Scharrplätze der Spitzmaulnashörner sind in dieser Gegend allgegenwärtig – eine Begegnung mit den scheuen Tieren selbst bleibt jedoch ein seltenes Geschenk.

Fahrtstrecke: ca. 330 km
Fahrzeit: ca. 5–6 Stunden

TAG 16Brandberg und Ugab-Trockenfluss

Der heutige Tag verbindet eindrucksvolle Fahrpassagen mit spektakulärer Geologie. Über steinige Bergpfade gelangen Sie zunächst in den Ugab-Trockenfluss, dessen mächtige Felsformationen und bizarren Gesteinsfaltungen eindrucksvoll von der Entstehungsgeschichte Namibias erzählen.

Während der Fahrt begleitet Sie der imposante Brandberg, dessen markante Silhouette schon aus großer Entfernung sichtbar ist. Immer wieder lohnt es sich, anzuhalten und die einzigartige Landschaft auf sich wirken zu lassen.

Am Nachmittag erreichen Sie das trockene Flussbett des Messum Riviers westlich des Brandbergs. Hier entsteht Ihr letztes Wildniscamp der Expedition – ein würdiger Abschluss zahlreicher Nächte unter dem klaren Sternenhimmel Namibias.

Fahrtstrecke: ca. 90 km
Fahrzeit: ca. 4–5 Stunden

TAG 17Die Granitwelt der Spitzkoppe

Heute verlassen Sie langsam die abgelegene Wildnis des Damaralandes und fahren durch das Siedlungsgebiet der Damara. In der kleinen Minenstadt Uis werden die Fahrzeuge ein letztes Mal betankt und die Vorräte für den Abschluss der Reise ergänzt.

Schon wenig später erscheint am Horizont eines der bekanntesten Wahrzeichen Namibias: die Spitzkoppe. Die gewaltigen Granitkuppen ragen wie Inselberge aus der Ebene empor und gehören zu den spektakulärsten Landschaften des Landes.

Zwischen Felsbögen, verwitterten Granitformationen und jahrtausendealten Felszeichnungen bleibt genügend Zeit für kleine Wanderungen oder beeindruckende Fotomotive. Besonders zum Sonnenuntergang und in der Nacht entfaltet die Spitzkoppe ihren ganz besonderen Zauber, wenn sich der Sternenhimmel über den mächtigen Felsen spannt.

Zum letzten Mal schlagen Sie gemeinsam Ihr Camp auf und lassen die Erlebnisse der vergangenen Tage am Lagerfeuer Revue passieren.

Fahrtstrecke: ca. 160 km
Fahrzeit: ca. 3–4 Stunden

TAG 18Abschied von Namibias Wildnis

Nach einem letzten Frühstück inmitten der eindrucksvollen Granitlandschaft der Spitzkoppe bleibt Zeit für eine kurze Erkundung der Umgebung, bevor Sie die Rückreise nach Windhoek antreten.

Über gut ausgebaute Schotter- und Asphaltstraßen führt die Route zurück in die Hauptstadt. Die Rückgabe der Fahrzeuge markiert das Ende einer außergewöhnlichen Expedition, die Ihnen Regionen Namibias eröffnet hat, die nur wenige Reisende jemals erleben.

Nicht die gefahrenen Kilometer werden in Erinnerung bleiben, sondern die unzähligen besonderen Momente: das erste Lagerfeuer unter Millionen Sternen, die Begegnung mit Wüstenelefanten, die Weite des Hartmanntals, die Herausforderung des Van Zyl’s Passes und das Gefühl, Namibia fernab aller klassischen Reiserouten entdeckt zu haben.

Transfer zum Flughafen oder individuelle Verlängerung Ihres Namibia-Aufenthaltes.

Fahrtstrecke: ca. 290 km
Fahrzeit: ca. 4–5 Stunden

Leistungen & Preise

Inklusivleistungen

18 Miettage Toyota Landcruiser inkl. Dachzelt und Komplettausrüstung
Professionell geführte 18-tägige 4×4-Selbstfahrer-Expedition mit deutschsprachigem Expeditionsleiter
17 Übernachtungen auf sorgfältig ausgewählten Campingplätzen sowie an spektakulären Wildcampingplätzen in den entlegensten Regionen Namibias
15 × Frühstück, 15 × Mittagessen, 14 × Abendessen
Sämtliche Nationalpark- und Schutzgebietsgebühren laut Reiseverlauf
Hochwertige Reiseunterlagen & ausgewählte Reiseliteratur
Elegant Tours Concierge Service vor und während Ihrer Reise
Alle lokalen Steuern und Abgaben inklusive
Gerne organisieren wir die passenden Flüge zu Ihrer Rundreise und erstellen Ihnen ein individuelles Angebot.
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ab € 4.125
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Claus Wippel
Geschäftsführer

Claus ist seit über 25 Jahren als leidenschaftlicher Touristiker weltweit unterwegs. Er lebte und arbeitete unter anderem in China (Shanghai), Mexiko, der Mongolei sowie über ein Jahrzehnt im Oman und in den VAE. Als diplomierter Tourismuskaufmann und Absolvent eines internationalen Executive MBA vereint er fundiertes Fachwissen mit globaler Erfahrung. Ob als Hotelier, im Reiseeinkauf oder Vertrieb – Claus kennt die Tourismusbranche aus allen Perspektiven und die Arabische Halbinsel wie kaum ein anderer.

Er liebt Rundreisen abseits der Massen, hat mit dem Boot und im 4×4 die besten Tauch- und Kitesurfspots selbst entdeckt, spielt Golf auf außergewöhnlichen Plätzen und kennt als echter Foodie die besten kulinarischen Geheimtipps.

Claus plant Ihre Reise so, als würde er selbst wieder aufbrechen – persönlich, authentisch und mit einem Gespür für besondere Erlebnisse.

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Häufig gestellte Fragen

Autofahren in Namibia

Wie sind die Straßenverhältnisse und Distanzen in Namibia?
Die Straßenverhältnisse in Namibia sind überwiegend gut, jedoch bestehen viele Strecken aus Schotterpisten. Asphaltierte Straßen verbinden die wichtigsten Orte, während abgelegenere Regionen nur über Gravel Roads erreichbar sind. Die Distanzen sind oft groß, daher sollten Fahrzeiten nicht unterschätzt und Etappen realistisch geplant werden.

Brauche ich ein 4×4 Fahrzeug für meine Namibia Rundreise?
Ein 4×4 Fahrzeug ist nicht zwingend notwendig, aber in vielen Fällen empfehlenswert – besonders für abgelegene Gebiete oder bei Fahrten in Sand. Für klassische Routen reicht oft ein SUV, wer jedoch flexibel sein möchte und auch Offroad-Strecken plant, ist mit einem 4×4 deutlich sicherer unterwegs.

Wie ist die Versorgung mit Tankstellen und Infrastruktur?
Tankstellen sind in Städten und entlang der Hauptverbindungen gut vorhanden, in ländlichen Regionen jedoch deutlich seltener. Ein Erfahrungsbericht vieler Reisender: rechtzeitig tanken und nie mit leerem Tank weiterfahren. Kleine Shops an Tankstellen bieten meist Snacks, Getränke und grundlegende Versorgung.

Welche Tipps gibt es für Mietwagen in Namibia?
Ein Mietwagen ist die beste Möglichkeit, Namibia individuell zu entdecken. Achten Sie auf ausreichenden Versicherungsschutz, prüfen Sie das Fahrzeug vor Abfahrt gründlich und führen Sie immer genügend Wasser mit. Besonders wichtig: defensives Fahren, angepasste Geschwindigkeit auf Schotterstraßen und gute Planung der Route.

Einreisebestimmungen und Visum

Namibia: Deutsche, österreichische und Schweizer Staatsbürger benötigen für die Einreise nach Namibia ein Visum. Dieses kann bequem online beantragt und bezahlt werden. Der Reisepass muss mindestens 30 Tage nach Reiseende gültig sein und über mindestens zwei freie Seiten für Visastempel verfügen.

Botswana: Für Botswana ist derzeit kein Visum erforderlich, sodass eine Einreise problemlos möglich ist.

Zimbabwe: Für die Einreise nach Zimbabwe wird ein Visum an der Grenze ausgestellt. Der Betrag für das Visum beträgt aktuell USD 35, der direkt in bar zu zahlen ist. Der Preis für die Visa versteht sich vorbehaltlich Änderungen durch die jeweilige Regierung. Auch bei Weiterreise in Nachbarländer und anschließender Rückkehr nach z.B. Südafrika oder Namibia müssen wieder ausreichende Seiten für Stempel verfügbar sein. Alle Reisenden sollten die Visa- und Einreisebestimmungen mit ihrem zuständigen Konsulat überprüfen.

Sicherheit - Entspannt und sicher reisen

Ist Namibia sicher für Alleinreisende und Familien? Die Antwort lautet: Ja. Namibia gilt als eines der sichersten Reiseziele in Afrika, wenn grundlegende Vorsichtsmaßnahmen beachtet werden. Besonders in geschützten Gebieten und Nationalparks ist ein respektvoller Umgang mit Natur und Tier entscheidend für ein sicheres Erlebnis.

Ihre Packliste könnte eine kleine Reiseapotheke inkludieren mit Medikamenten gegen Durchfall, Erkältung, Schmerzen und ein starkes Insektenschutzmittel (z.B. “Peaceful Sleep” vor Ort) enthalten. Aufgrund der trockenen Hitze und Sonneneinstrahlung sind Sonnenschutz (LSF 30+), Lippenbalsam und Feuchtigkeitscreme essenziell. Denken Sie an persönliche Medikamente, Desinfektion, Pflaster und Verbandsmaterial.

Während unsere Mietwagen bereits über eine umfassende Vollkasko-Versicherung verfügen, empfehlen wir zusätzlich den Abschluss einer persönlichen Reiseversicherung. Diese bieten wir Ihnen gerne unkompliziert und kostengünstig an, damit Sie Ihre Reise rundum abgesichert genießen können.

Klima - Wann Namibia bereisen?

Die beste Reisezeit für Namibia hängt stark davon ab, welche Erlebnisse im Vordergrund stehen. Die Trockenzeit von Mai bis Oktober bietet klares, sonniges Wetter und gilt als ideal für Safari und Tierbeobachtungen, da sich viele Tiere an Wasserstellen sammeln und die Vegetation niedrig ist – perfekte Voraussetzungen, um Wildtiere gut zu sehen. Gleichzeitig sorgen die trockenen Bedingungen für weite Sicht und angenehme Temperaturen.

In der Regenzeit von November bis April zeigt sich Namibia von einer ganz anderen Seite: Die Landschaft wird überraschend grün, viele Pflanzen blühen auf und zahlreiche Zugvögel machen das Land besonders attraktiv für Vogelbeobachtung. Auch für Fotografie bietet diese Zeit spannende Möglichkeiten, da die Lichtstimmungen intensiver und abwechslungsreicher sind und die Natur lebendiger wirkt.

Brauche ich Impfungen für Namibia?

Für eine Reise nach Namibia sind keine Pflichtimpfungen vorgeschrieben, wenn Sie direkt aus Europa einreisen. Dennoch werden einige Standardimpfungen empfohlen, um gut geschützt unterwegs zu sein.

Die Malaria-Gefahr ist in Zentral-Namibia eher gering, steigt jedoch in nördlichen Regionen – insbesondere rund um den Etosha Nationalpark und während der Regenzeit. In diesen Gebieten kann eine medikamentöse Prophylaxe sinnvoll sein und sollte individuell mit einem Arzt abgeklärt werden.

Da Empfehlungen je nach Reiseroute, Dauer und Reiseart variieren, ist eine reisemedizinische Beratung etwa 4–8 Wochen vor Abreise empfehlenswert.

Sprache, Währung & Zeitzone

In Namibia ist Englisch die offizielle Amtssprache, sodass Reisende sich problemlos verständigen können. Aufgrund der Geschichte des Landes wird vielerorts auch Deutsch gesprochen, besonders in Hotels, Lodges und im Tourismussektor. Daneben existieren zahlreiche lokale Sprachen, die die kulturelle Vielfalt Namibias widerspiegeln.

Die Währung ist der Namibia – Dollar (NAD), der fest an den südafrikanischen Rand (ZAR) gekoppelt ist – beide werden im Land akzeptiert. Kreditkarten sind in Städten und touristischen Gebieten weit verbreitet, während in abgelegenen Regionen Bargeld empfehlenswert ist.

Namibia liegt in der Central Africa Time (CAT) und hat keine Zeitumstellung. Das bedeutet: Im europäischen Winter gibt es keinen Zeitunterschied, im Sommer beträgt der Unterschied +1 Stunde.

Sicherheit in Namibia – Entspannt und sicher reisen

Namibia gilt als eines der sichersten Reiseländer Afrikas – ideal für Individualreisende, Selbstfahrer, Paare oder Familien. Die politische Lage ist stabil, die Infrastruktur für Touristen gut ausgebaut, und die Begegnungen mit der Bevölkerung sind geprägt von Freundlichkeit und Respekt.

Trotzdem gilt – wie überall auf der Welt – ein Grundmaß an Vorsicht: In Städten wie Windhoek oder Swakopmund sollte man Wertsachen nicht offen tragen, das Fahrzeug stets abschließen und nachts keine Spaziergänge allein unternehmen. Auf dem Land ist die Lage deutlich entspannter – viele Gäste empfinden Namibia als ruhig, sicher und authentisch.

Wer mit Driver-Guide reist oder mit Elegant Tours als Selbstfahrer unterwegs ist, profitiert von durchdachten Routen, verlässlicher Planung und persönlicher Betreuung. So genießen Sie Namibia sicher, sorglos und in Ihrem eigenen Tempo – mit viel Raum für echte Entdeckungen.

Namibia gilt als eines der sichersten Reiseländer Afrikas – ideal für Individualreisende, Selbstfahrer, Paare oder Familien. Die politische Lage ist stabil, die Infrastruktur für Touristen gut ausgebaut, und die Begegnungen mit der Bevölkerung sind geprägt von Freundlichkeit und Respekt.

Trotzdem gilt – wie überall auf der Welt – ein Grundmaß an Vorsicht: In Städten wie Windhoek oder Swakopmund sollte man Wertsachen nicht offen tragen, das Fahrzeug stets abschließen und nachts keine Spaziergänge allein unternehmen. Auf dem Land ist die Lage deutlich entspannter – viele Gäste empfinden Namibia als ruhig, sicher und authentisch.

Wer mit Driver-Guide reist oder mit Elegant Tours als Selbstfahrer unterwegs ist, profitiert von durchdachten Routen, verlässlicher Planung und persönlicher Betreuung. So genießen Sie Namibia sicher, sorglos und in Ihrem eigenen Tempo – mit viel Raum für echte Entdeckungen.

Brauche ich Impfungen für Namibia?

Namibia ist in weiten Teilen ein gesundheitlich unbedenkliches Reiseland. Es gibt kein Gelbfieberrisiko und keine Impfpflicht (Stand: aktuell). Eine Malariaprophylaxe wird nur für bestimmte Gebiete im Norden empfohlen, etwa im Caprivi-Streifen und rund um den Etosha-Park während der Regenzeit (November bis April). Das restliche Land – inklusive Namib-Wüste, Süden und zentrale Hochlandregion – ist malariafrei.

Die medizinische Versorgung in Städten ist gut, viele Lodges haben Notfallpläne, und Ihr Driver-Guide ist geschult für den Ernstfall. Wer sich vorbereitet, reist sicher – und kann Namibia mit ruhigem Herzen genießen.

Sprache, Währung & Zeitzone

In Namibia ist Englisch die offizielle Amtssprache, sodass Reisende sich problemlos verständigen können. Aufgrund der Geschichte des Landes wird vielerorts auch Deutsch gesprochen, besonders in Hotels, Lodges und im Tourismussektor. Daneben existieren zahlreiche lokale Sprachen, die die kulturelle Vielfalt Namibias widerspiegeln.

Die Währung ist der Namibia – Dollar (NAD), der fest an den südafrikanischen Rand (ZAR) gekoppelt ist – beide werden im Land akzeptiert. Kreditkarten sind in Städten und touristischen Gebieten weit verbreitet, während in abgelegenen Regionen Bargeld empfehlenswert ist.

Namibia liegt in der Central Africa Time (CAT) und hat keine Zeitumstellung. Das bedeutet: Im europäischen Winter gibt es keinen Zeitunterschied, im Sommer beträgt der Unterschied +1 Stunde.

Feste & Feiertage

In Namibia prägen sowohl nationale Feiertage als auch kulturelle Feste das öffentliche Leben. Viele dieser Tage sind eng mit der Geschichte des Landes verbunden und bieten Reisenden interessante Einblicke in Kultur und Tradition.

Wichtige Feiertage in Namibia:

  • Unabhängigkeitstag (21. März) – wichtigster Nationalfeiertag
  • Karfreitag & Ostern – religiöse Feiertage mit familiärer Bedeutung
  • Tag der Arbeit (1. Mai)
  • Africa Day (25. Mai)
  • Heroes’ Day (26. August) – Gedenken an Freiheitskämpfer
  • Weihnachten (25. Dezember) – eines der wichtigsten Familienfeste

Hinweis für Reisende:

  • Geschäfte, Banken und Behörden können an Feiertagen geschlossen sein
  • Nationalparks, Lodges und touristische Angebote bleiben in der Regel geöffnet
  • Feiertage bieten oft authentische Einblicke in das lokale Leben

Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, ist der darauf folgende Montag in der Regel ebenfalls arbeitsfrei.

Kulinarik in Namibia

Die Küche in Namibia ist so vielfältig wie das Land selbst und vereint afrikanische, deutsche und südafrikanische Einflüsse. Reisende erwartet eine spannende Mischung aus traditioneller Hausmannskost, hochwertigem Wildfleisch und moderner Lodge-Küche.

Ein zentraler Bestandteil der namibischen Kulinarik ist Fleisch in hervorragender Qualität. Besonders beliebt sind Rind, Lamm sowie Wild wie Oryx (Gemsbok), Springbock oder Kudu. Diese werden oft gegrillt – typisch ist das sogenannte „Braai“, das namibische Pendant zum Barbecue. Auch exotischere Spezialitäten wie Strauß oder Krokodil stehen gelegentlich auf der Speisekarte.

An der Küste, insbesondere in Swakopmund, kommen Liebhaber von Fisch und Meeresfrüchten auf ihre Kosten. Frische Austern, Kabeljau oder Langusten zählen hier zu den Highlights und werden in vielen Restaurants serviert.

Durch den historischen Einfluss Deutschlands finden sich auch Klassiker wie Schnitzel, Bratwurst oder Apfelstrudel auf Speisekarten – besonders in Städten und Lodges. Ergänzt wird dies durch lokale Beilagen wie Maisbrei (Pap), Gemüse oder würzige Saucen.

Viele Lodges bieten Halbpension oder Vollverpflegung an, oft mit mehrgängigen Menüs am Abend. Dabei wird großer Wert auf frische, regionale Zutaten gelegt und das Essen wird häufig in besonderer Atmosphäre serviert – etwa unter freiem Himmel mit Blick auf die Savanne.

Stopover & Länderkombination

Eine Reise nach Namibia lässt sich hervorragend mit attraktiven Stopover-Destinationen kombinieren und bietet die Möglichkeit, den langen Flug sinnvoll zu unterbrechen und gleichzeitig weitere faszinierende Ziele zu entdecken. Besonders beliebt sind Zwischenstopps in Dubai oder Abu Dhabi, wo moderne Architektur, luxuriöse Hotels und Wüstenerlebnisse einen spannenden Kontrast zur Natur Namibias darstellen. Ebenso bietet sich Kapstadt als ideale Ergänzung an, mit Sehenswürdigkeiten wie dem Tafelberg, der Kap-Halbinsel und renommierten Weinregionen.

Auch Naturhighlights lassen sich perfekt integrieren, etwa die beeindruckenden Victoria Falls, die als eines der spektakulärsten Wasserfälle der Welt gelten und sich gut mit einer Rundreise kombinieren lassen. Für Safari-Enthusiasten bietet sich zudem eine Erweiterung nach Botswana an, insbesondere in das Okavango Delta mit seinen exklusiven Tiererlebnissen. Häufig wird auch Johannesburg als Stopover genutzt, da es ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt ist und zusätzliche kulturelle Einblicke ermöglicht. Durch eine geschickte Planung lassen sich so mehrere außergewöhnliche Reiseerlebnisse miteinander verbinden und die Reise nach Namibia zu einem noch vielseitigeren Abenteuer machen.

Wo kann man die Big 5 in Namibia sehen? Was sind die besten Orte für Safaris in Namibia?

Die Big 5 (Löwe, Leopard, Nashorn, Elefant, Büffel) sind in Namibia vertreten, aber selten an einem Ort zu finden. Der Etosha-Nationalpark ist ideal für Nashörner, Löwen, Leoparden und Elefanten, beherbergt jedoch keine Büffel. Für die komplette Gruppe müssen Reisende verschiedene Regionen, wie den wasserreichen Nordosten (Sambesi-Streifen) für Büffel, einplanen. Giraffen, die übrigens nicht zu den Big Five gezählt werden, finden sich hauptsächlich im Norden und Zentrum, einschließlich der Kalahari-Sandfelder und dem Etosha Nationalpark.

Wie viel Zeit sollte man für eine Reise nach Namibia einplanen?

Die Wahl der richtigen Reisedauer ist entscheidend für ein gelungenes Namibia-Erlebnis. Wenn Sie die wichtigsten Highlights auf einer Rundreise entdecken möchten, empfiehlt sich eine 10 bis 14 tägige Route, die Ihnen einen idealen Überblick über die Vielfalt von Namibia bietet – von beeindruckenden Landschaften bis hin zu unvergesslichen Safari-Momenten.

Wer mehr Zeit mitbringt, kann sich für eine ausgedehnte 3 wöchige Rundreise entscheiden und auch abgelegenere Regionen erkunden, die fernab der klassischen Routen liegen.

Auch die beste Reisezeit spielt eine wichtige Rolle: Die Trockenzeit von Monat Mai bis Oktober bietet ideale Bedingungen für Safaris, während die Übergangszeit mit grüner Landschaft und angenehmem Klima besonders reizvoll ist. Mehr dazu im Reiseblog.

Was kostet eine Namibia Rundreise?

Eine Rundreise durch Namibia kann ganz unterschiedlich gestaltet werden – vom abenteuerlichen Selbstfahrer-Erlebnis bis hin zur exklusiven Fly-in Luxusreise. Die Kosten hängen stark davon ab, wie komfortabel und individuell Sie reisen möchten.

Selbstfahrer Rundreise – flexibel & beliebt

Die klassische Variante ist die Selbstfahrer-Rundreise mit Mietwagen. Sie bietet maximale Freiheit und ist im Vergleich zu geführten Reisen meist deutlich günstiger. Übernachtet wird je nach Budget in Lodges, Gästefarmen oder Hotels. Diese Art der Reise eignet sich besonders für Individualisten, die Namibia im eigenen Tempo entdecken möchten.

Geführte Rundreise – komfortabel, aber kostenintensiv

Wer sich um nichts kümmern möchte, entscheidet sich für eine geführte Rundreise, oft auch mit deutschsprachigem Guide. Diese Variante ist besonders komfortabel, da Route, Unterkünfte und Aktivitäten organisiert sind. Allerdings ist sie auch deutlich teurer, da Transport, Reiseleitung und Betreuung inkludiert sind – ideal für Reisende, die Wert auf intensive Betreuung und Hintergrundwissen legen.

Camping & Overlanding – naturnah & günstig

Eine besonders beliebte und preiswerte Alternative ist Camping in Namibia. Viele Reisende sind mit einem 4×4 und Dachzelt unterwegs und übernachten auf gut ausgestatteten Campingplätzen. Zumeist verfügen diese über private Sanitäranlagen direkt am Stellplatz – mit eigener Dusche und Toilette. Diese Variante verbindet Abenteuer mit Komfort und ist eine der günstigsten Möglichkeiten, Namibia intensiv zu erleben.

Fly-in Reisen – exklusiv & spektakulär

Für ein außergewöhnlich komfortables Erlebnis bieten sich Fly-in Rundreisen an. Dabei werden die großen Distanzen per Kleinflugzeug überwunden und Sie erreichen abgelegene Luxuslodges schnell und bequem. Diese Art zu reisen ist sehr individuell, spart Zeit und bietet spektakuläre Ausblicke aus der Luft – gehört jedoch zu den exklusivsten und teuersten Optionen.

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